José Enguídanos

Biografie

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Der spanische Künstler José Enguídanos wird 1962 in Albacete, einer kleinen Provinzstadt in der spanischen Region Kastilien-La Mancha, geboren. Er durchlebt eine schwierige Jugendzeit, die von Gewalt und Rebellion gegen die gesellschaftlichen Zwänge Spaniens unter Franco und der politisch-utopischen Idee der Revolution geprägt ist.

Zu Beginn der 1980er Jahre stellt er erstmals in seiner Heimatstadt aus und erhält seinen ersten Kunstpreis für Malerei. Anschließend nimmt er ein Kunststudium an der Escuela de Artes y Oficios de Murcia auf und arbeitet gleichzeitig für ein Innenarchitekturbüro in Madrid. Nach seinem Abschluss kehrt er zurück nach Albacete, wo er sein Atelier einrichtet und bis heute lebt und arbeitet. Seit 2000 ist er als freischaffender Künstler tätig und präsentiert seine Werke in Einzel- und Gruppenausstellungen in Spanien wie auch im Ausland. Seine Arbeiten befinden sich in privaten und öffentlichen Sammlungen, darunter die berühmte Fundación La Caíxa in Barcelona.

Enguídanos‘ Bildsprache ist poetisch und höchst individuell, zugleich jedoch tief in den Traditionen seines Landes und der Kunstgeschichte verwurzelt. In seinen magisch anziehenden Landschaften finden sich Anklänge an die metaphysische und surrealistische Malerei, gleichzeitig wecken sie Assoziationen zu den wegweisenden Malstilen des italienischen und spanischen Barocks, etwa zu Caravaggios Chiaroscuro und Goyas pinturas negras. Mit ihren besonderen Lichtkompositionen, der starken atmosphärischen Wirkung seiner stillen Landschaften, den verlassenen Gebäuden und den rätselhaften Gestalten, die sie gelegentlich bevölkern, wirken Enguídanos‘ Kompositionen wie ein eigentümlicher Zustand zwischen Traum und Realität. 

1962: José, genannt Pepe, Enguídanos wird am 22. Januar in Albacete, Spanien, geboren.

1971–1974: Er durchlebt eine schwierige Jugendzeit, die von Gewalt, Rebellion gegen die gesellschaftlichen Zwänge in Spanien unter Franco in den 1970er Jahren und der politisch-utopischen Idee der Revolution geprägt ist.

1975–1977: José Enguídanos entschließt sich, seinen Schulabschluss nachzuholen und tritt in die Jugendpartei der extremen Linken ein.

1980–1981: Einen tatsächlichen Ausweg aus dieser fortwährenden persönlichen Sinnsuche findet er in der ersthaften Hinwendung zur Kunst und Malerei. Er realisiert seine erste Einzelausstellung in seiner Heimatstadt Albacete. Während des Wehrdienstes erhält er seinen ersten Kunstpreis für Malerei.

1982–1983: Enguídanos beendet den Wehrdienst und nimmt ein Kunststudium an der Escuela de Artes y Oficios de Murcia auf.

1984: Anschließend erhält er ein Stipendium für aktuelle Kunst in der Werkstatt des spanischen Malers José Guerrero (†1991) im Circulo de Bellas Artes in Madrid.

1985–1987: Er wechselt zur Fachschaft für Malerei und Industriedesign und arbeitet in einem renommierten Büro für Innenarchitektur in Madrid. Seine ideologisch geprägten Aktivitäten hat er inzwischen vollständig aufgegeben.

1988: Nach seinem erfolgreichen Abschluss verlässt José Enguídanos Madrid und richtet sich in seiner Heimatstadt Albacete ein eigenes Atelier ein.

1995: Regelmäßige Teilnahmen an nationalen Biennalen und Gruppenausstellungen folgen.

1996–1997: Enguídanos‘ Werke werden erstmals in einer umfassenden musealen Einzelausstellung im Stadtmuseum von Albacete präsentiert. Es folgt die erste Ausstellung außerhalb von Albacete, in der renommierten Galerie 3 Punts in Barcelona, die zu einem großen Erfolg wird. Fortan arbeitet Enguídanos verstärkt als Maler, die Innenarchitektur verfolgt er nur noch sekundär.

1998: Ihm werden weitere Einzelausstellungen in ganz Spanien gewidmet, u.a. in Madrid, Barcelona, Málaga, Pamplona, Santiago de Compostela, Alicante und Marbella. Er lebt ausschließlich von seiner Malerei.

2001: Die renommierte Fundación ‚La Caíxa‘ in Barcelona erwirbt Werke von José Enguídanos für ihre ständige Sammlung.

2007: Enguídanos wird erstmals zur Teilnahme an einer internationalen Gruppenausstellung eingeladen: DIE GALERIE zeigt seine Arbeiten in der umfassenden Schau „Figurative Kunst aus Spanien“ neben ausgewählten Werken von Joan Miró, Pablo Picasso, Salvador Dalí, Antonio Saura, Eduardo Arroyo, Miguel Berrocal, José Ortega, Xavier Franquesa, Eduardo Chillida Belzunce, Jordi Isern und Carlos García in Frankfurt am Main.

2010: DIE GALERIE präsentiert José Enguídanos‘ erste internationale Einzelausstellung mit rund 50 seiner Werke aus den Schaffensjahren 2002-2009 in Frankfurt am Main

2014: Zweite Einzelausstellung ‚José Enguídanos – Neue Bilder‘ in DIE GALERIE in Frankfurt am Main.

José Enguídanos lebt und arbeitet in Albacete, Spanien.

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