menu


27. - 31. Januar 2021 / 1. Februar - 17. März 2021
Brafa in the Galleries & Brafa at Home
DIE GALERIE, Frankfurt am Main

 

Die pandemischen Beschränkungen machen erfinderisch: Die BRAFA Art Fair, unsere erste Messe im Jahr 2021, verlegen wir in unsere Galerieräume nach Frankfurt am Main und zeigen damit eine hochkarätige Ausstellung moderner und zeitgenössischer Kunst, die ursprünglich für unseren Stand in den Brüsseler Tour & Taxis-Hallen konzipiert war. Damit beteiligen wir uns an der Initiative BRAFA IN THE GALLERIES, in der alle an der renommierten Messe beteiligten Aussteller ihre Präsentationen in den eigenen Räumen zeigen.

 

Schauen Sie sich unser Video zur Online-Vernissage an und begleiten Sie Galeristen Peter Femfert in einem spannenden Rundgang durch die Ausstellung. Neben zahlreichen Meisterwerken der CoBrA-Künstler Lucebert, Pierre Alechinsky, Asger Jorn, Corneille und Karel Appel erwarten Sie hier Meisterleistungen der klassischen Moderne und des Surrealismus mit Werken von Lucio Fontana, Max Ernst, Roberto Matta und André Masson. Zu guter Letzt präsentieren wir Ihnen durch die figurativen Gemälde und Papierarbeiten von Johannes Heisig sowie durch die abstrakten Leinwände Alain Cléments unterschiedliche Positionen zeitgenössischer Malerei.

 

Besuchen Sie die Ausstellung virtuell!

 

 

Die Online-Vernissage erwartet Sie hier

 

 

Entdecken Sie hier das Leitthema unserer Präsentation

 

 

Schauen Sie sich unser BRAFA ART TALK zum Thema

"Freundschaften und Begegnungen mit den CoBrA-Künstlern" an

 

 

Highlight des Monats


Corneille
Petite Musique du Printemps
Öl auf Leinwand
100 x 100 cm
Signiert und datiert unten links

In dem Jahr 1987, als Corneille Petite Musique du Printemps malte, war er 65 Jahre alt, auf dem Höhepunkt seines Ruhmes und meisterhaft in der Anwendung seines unverwechselbaren künstlerischen Stils. Als er zusammen mit Karel Appel, Asger Jorn, Constant, Dotremont und Noiret die Kunstgruppe CoBrA gründete, war seine Malerei von Paul Klee und Joan Miró beeinflusst, in den 1950er Jahren wandte er sich der Abstraktion zu, bevor er um die Mitte der 1960er Jahre wieder zur Figur zurückkehrte. In seinem Werk sucht Corneille nach der Freiheit, die sich über die Rationalität hinwegsetzt, nach der Freiheit, die Imagination ohne intellektuelle Kontrolle zu ermöglichen. Dieser Gedanke charakterisiert seine Kunst sein Leben lang, vor allem die Darstellungen, in denen er sein eigenes Paradies enthüllt, traumhafte Szenen, in denen er seine Sinnbilder für ein freudiges Leben zusammenfasst, Vögel, Katzen, Blumen, Palmen, Frauen.
Petite Musique du Printemps ist ein herausragendes Werk: Auf einem Landschaftshintergrund aus blauem Meer und braun-grünen Sandbänken, die von oben betrachtet werden, breitet Corneille seine Staffage aus Mann und Frau, Vögeln, einer Katze, Blumen und Händen in strahlenden, tiefen Farben aus.