Carl-Henning Pedersen















© Sidsel Ramson

1913
Geboren in Kopenhagen, Dänemark

1933
Begegnet an International Folk High School in Elsinore der Malerin Else Alfelt, die er 1934 heiratet. Unter ihrem Einfluss beginnt er zu malen, bleibt aber zeitlebens Autodidakt. Lernt die künstlerische Avantgarde Dänemarks kennen.

1936
Beteiligt sich an der Ausstellung Kunstnernes Efterårsudstilling in Kopenhagen mit vier abstrakten Werken.

1939
Erste Reise nach Frankreich und Deutschland; einflussreiche Begegnung mit moderner Kunst; sieht die Ausstellung Entartete Kunst.

1941-45
Autor und Mitherausgeber der Kunstzeitschrift Helhesten zusammen mit Else Alfelt, Ejler Bille, Henry Heerup, Egill Jacobsen, Robert Jacobsen und Asger Jorn.

1942-49 Mitglied der Künstlergruppe Høst, der auch Karel Appel, Corneille und Asger Jorn angehören.

1948-51
Mitglied der CoBrA-Gruppe; Teilnahme an der ersten Ausstellung der Gruppe im Stedelijk Museum Amsterdam und an der letzten im Palais des Beaux-Art in Liège, Belgien; Teilnahme an der Biennale Venedig.

1951-56
Mit Else Alfelt Reisen und Arbeitsaufenthalte in Italien, Griechenland, Frankreich und Norwegen.

1958
Erhält den internationalen Guggenheim-Preis für Dänemark verliehen; richtet sich ein Atelier in Bovbjerg, Dänemark, ein.

1958-60
Reisen nach Griechenland und in die Türkei, Ceylon, Indien, Nepal und Kaschmir.

1962
Teilnahme an der Biennale Venedig und der Biennale São Paulo; UNESCO-Preis.

1964
Vollendung des Wandmosaiks The Cosmic Ocean für das H. C. Ørsted Institut der Universität Kopenhagen.

1966-68
Kreiert eine 5 x 200 m lange Keramikwand, The Play of Imagination around the Wheel of Life für die Angli-Fabrik in Herning, heute Sitz des Herning Kunstmuseums.

1968-71
Schafft das 2 x 20 m lange Mosaik für die J. F. Kennedy-Schule in Gladsaxe bei Kopenhagen; publiziert den Gedichtband Römische Elegien.

1970
Bühnenbild für die Oper Wozzeck von Alban Berg für das Königliche Theater Kopenhagen; repräsentiert Dänemark auf der Weltausstellung in Osaka, Japan.

1974
Tod seiner Frau Else Alfelt.

1975
Folgt einer Einladung in die Künstlerkolonie Michkenot Sha’ananim, Jerusalem; lernt dort seine zweite Frau, die Fotografin Sidsel Ramson, kennen; das Paar lässt sich in Barbizon bei Paris nieder.

1975-76
Kreiert eine Keramikwand aus 1000 Fliesen für das Carl-Henning Pedersen und Else Alfelt Museum in Herning, Dänemark, dem er den Hauptteil seiner Werke und der von Else Alfelt vermacht, und das 1976 eröffnet wird.

1977
Umzug in das Burgund.

1980
Erhält die Prinz Eugen-Medaille.

1983
Einweihung des Glasgemäldes Licht der Freiheit für das Museum zu Ehren der Widerstandsbewegung des Zweiten Weltkriegs, Kopenhagen; beginnt mit der Ausstattung der Kathedrale von Ribe, Dänemark.

1988
Fertigstellung und Einweihung der Fresken, Wandgemälde und Glasfenster der Kathedrale von Ribe.

1992-93
Erweiterung des Carl-Henning Pedersen und Else Alfelt Museums in Herning, Dänemark.

1998
Erhält den Auftrag, für den Spiegelsaal im Sitz des dänischen Premierministers in Christiansborg, Kopenhagen, vier großformatige Gemälde anzufertigen.

2003
Retrospektive Ausstellung zum 90. Geburtstag des Künstlers in der dänischen Nationalgalerie Kopenhagen.

2007
Stirbt in Frederiksberg, Dänemark.