Woldemar Winkler

1902 Woldemar Winkler wird am 17. Juni in Mügeln bei Dresden geboren.

1917 - 1920 Ausbildung im historischen Stilzeichnen in der Kronleuchter- und Lampenfabrik Seifert, Mügeln.

ab 1922 Studium der Malerei an der Staatlichen Akademie für Kunstgewerbe in Dresden bei Prof. Carl Rade, Nebentätigkeit als Zeichner am Völkerkundemuseum.

1925 Meisterschüler bei Prof. Carl Rade.

1927 Aufträge der Stadt Dresden in städtischen Gebäuden.

1928 Ruf von Hofrat Prof. S. Castelli an dessen private Akademie für Zeichnen und Malen in Dresden.

1929-41 Winkler übernimmt die Leitung der Akademie für Zeichnen und Malen.

1938 Winklers Arbeiten in städtischen Gebäuden Dresdens werden zum Teil von den Nazis als entartet zerstört. Außerdem gerät er unter Verdacht, unerwünschte Personen zu unterstützen.

1941 Einberufung zum Kriegsdienst nach Polen und Norwegen.

1945 In der Nacht der Zerstörung Dresdens vom 13. Auf den 14. Februar Vernichtung der Wohnung, des Ateliers und der Studienräume mit einem Großteil der Werke des Künstlers.

1947 Entlassung aus der norwegischen Kriegsgefangenschaft. Eine Professur an der Kunstakademie Dresden schlägt er aus und lässt sich in Celle, Nordrhein-Westfalen, nieder.

1949 Umzug nach Gütersloh, Westfalen. Heirat mit Magaret Horstkotte. Winkler erhält als freischaffender Maler private und öffentliche Aufträge, unter anderem für Buchillustrationen, Wandgestaltungen und Glasfenster.

1960-72 Jährliche Arbeitsaufenthalte in Südfrankreich, wo er unter anderen 1970 auch Max Ernst begegnet.

1977 Gastdozent an der Universität von Iowa City und an der Western Illinois-Universität Macomb, USA.

1982 Bundesverdienstkreuz Erster Klasse. Aufenthalt in der Villa Romana, Florenz.

1992 Ernennung zum Honorar-Professor im Fachbereich Kunst an der Universität Gesamthochschule Paderborn.

1994 Gründung der Woldemar Winkler-Stiftung der Sparkasse Gütersloh.

2004 Woldemar Winkler verstirbt am 30.09.2004 im Alter von 102 Jahren in Gütersloh.