Horst Janssen


1929 Janssen wird am 14. November in Hamburg geboren. Er wächst als einziges und uneheliches Kind der Schneiderin Martha Janssen bei den Großeltern in Oldenburg auf.

1942-1945 Schüler der Nationalpolitischen Erziehungsanstalt (Napola) in Haselünne, Emsland.

1945 Nach dem Krieg Aufnahme bei seiner Tante Anna im zerbombten Hamburg.

1946-1951 Kunststudium bei Alfred Mahlau an der Landeskunstschule Hamburg.

1952 Lichtwark-Stipendium.

1955 Geburt der Tochter Katrin, genannt Lamme.

1957/58 Erste Erfolge mit Farbholzschnitten und großformatigen Radierungen.

1959 Wegbereiter, neben Paul Wunderlich, der Neuen Figuration.

1961 Geburt des Sohnes Philip.

1968 Ehrung für seine Feinstrichzeichnungen mit dem Graphikpreis der Biennale in Venedig.

1969 Freundschaft mit Sammler Gerhard Schack und Drucker Hartmut Frielinghaus sowie Joachim Fest.

1970er Abkehr von der Avantgarde. Zeichnungen nach der Natur und den großen Meistern der Vergangenheit.

1975 Schillerpreis der Stadt Mannheim.

1980er Arbeit als Schriftsteller.

1987/ 1989 Zwei bändige Autobiographie entsteht.

1990 Nach dem Absturz aus seinem Balkon, verätzt der sich mit Säure und wird durch eine Hornhautentzündung vorübergehend blind. Danach Schaffung lichtheller Aquarelle und düstere Landschaften.

1992 Ehrenbürger der Stadt Oldenburg.

Am 31. August 1995 stirbt Janssen in Hamburg an den Folgen eines Schlaganfalls.

2000 Eröffnung der Horst-Janssen-Museums in Oldenburg.