Volker Stelzmann Berlin - 50 Radierungen aus 31 Jahren

4.Februar bis 23. April 2017, Ausstellung des Halleschen Kunstvereins e. V. in der Kunstvereinsgalerie der Oper Halle



Volker Stelzmann, Jahrgang 1940, heute in Berlin lebend, gehört vor allem mit seinem malerischen Werk zu den wichtigsten deutschen bildenden Künstlern der zweiten Hälfte des 20. und des beginnenden 21. Jahrhunderts. Doch daneben ist ein ebenfalls sehr umfangreiches und spannendes grafisches Werk entstanden. Dabei handelt es sich überwiegend um Radierungen. Sein Hauptgegenstand ist dabei der Mensch, dem man in seinen Darstellungen zwar auch im ruhigen Gegenüber z.B. des Porträts, aber oft auch in problematischen Situationen, im gefährlichen Miteinander in „expressiv-realistischer“ Gestaltung begegnet. Dabei wird in vielen seiner Arbeiten ein Bekenntnis zur Kunst der Alten bewusst, sei es in den direkten Hommage-Blättern oder überhaupt im Umgang mit der von ihm mit Bravour beherrschten Technik der Radierung in ihren vielfältigen Varianten.

Mit dieser Ausstellung des Halleschen Kunstvereins ist seit Jahrzehnten erstmalig eine komplexe Schau mit Arbeiten von Volker Stelzmann in Halle zu sehen, obwohl er in den 1980er Jahren eine Professur an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig wahrgenommen hat, bevor er 1986 nach Westberlin übergesiedelt ist. Es folgte eine Gastprofessur an der Städelschule in Frankfurt am Main, ehe er von 1988 bis zu seiner Emeritierung 2006 als Professor an der Universität der Künste in Berlin wirkte.

Eventuelle Rückfragen bitte an Dr. Hans-Georg Sehrt, Tel. (0345) 5 32 32 96




Ausstellungseröffnung am Sonnabend, 04. Februar 2017, 17Uhr

Hallescher Kunstverein e.V.
Böllberger Weg 188, 06110 Halle (Saale)
Tel./Fax: 0345-2036148
kontakt@hallescher-kunstverein.de

Flyer zur Ausstellung als PDF