Jose Enguidanos

1962 José, genannt Pepe, Enguídanos wird am 22. Januar in Albacete, Spanien, geboren.

1971/1974 Er durchlebt eine schwierige Jugendzeit, die von Gewalt, Rebellion gegen die gesellschaftlichen Zwänge in Spanien unter Franco in den 1970er Jahren und der politisch-utopischen Idee der Revolution geprägt ist.

1975/1977 José Enguídanos entschließt sich, seinen Schulabschluss nachzuholen und tritt in die Jugendpartei der extremen Linken ein.

1980/1981 Einen tatsächlichen Ausweg aus dieser fortwährenden persönlichen Sinnsuche findet er in der ersthaften Hinwendung zur Kunst und Malerei. Er realisiert seine erste Einzelausstellung in seiner Heimatstadt Albacete. Während des Wehrdienstes erhält er seinen ersten Kunstpreis für Malerei.

1982/1983 Enguídanos beendet den Wehrdienst und nimmt ein Kunststudium an der Escuela de Artes y Oficios de Murcia auf.

1984 Anschließend erhält er ein Stipendium für aktuelle Kunst in der Werkstatt des spanischen Malers José Guerrero (†1991) im Circulo de Bellas Artes in Madrid.

1985/1987 Er wechselt zur Fachschaft für Malerei und Industriedesign und arbeitet in einem renommierten Büro für Innenarchitektur in Madrid. Seine ideologisch geprägten Aktivitäten hat er inzwischen vollständig aufgegeben.

1988 Nach seinem erfolgreichen Abschluss verlässt José Enguídanos Madrid und richtet sich in seiner Heimatstadt Albacete ein eigenes Atelier ein.

1991 Sein Sohn Pablo wird geboren, 1993 seine Tochter Celia.

1989-1995 Regelmäßige Teilnahmen an nationalen Biennalen und Gruppenausstellungen folgen.

1996/1997 Enguídanos‘ Werke werden erstmals in einer umfassenden musealen Einzelausstellung im Stadtmuseum von Albacete präsentiert. Es folgt die erste Ausstellung außerhalb von Albacete, in der renommierten Galerie 3 Punts in Barcelona, die zu einem großen Erfolg wird. Fortan arbeitet Enguídanos verstärkt als Maler, die Innenarchitektur verfolgt er nur noch sekundär.

Seit 1998 Ihm werden weitere Einzelausstellungen in ganz Spanien gewidmet, u.a. in Madrid, Barcelona, Málaga, Pamplona, Santiago de Compostela, Alicante und Marbella. Er lebt ausschließlich von seiner Malerei.

2001 Die renommierte Fundación La Caíxa in Barcelona erwirbt Werke von José Enguídanos für ihre ständige Sammlung.

2007 Enguídanos wird erstmals zur Teilnahme an einer internationalen Gruppenausstellung eingeladen: DIE GALERIE zeigt seine Arbeiten in der umfassenden Schau „Figurative Kunst aus Spanien“ neben ausgewählten Werken von Joan Miró, Pablo Picasso, Salvador Dalí, Antonio Saura, Eduardo Arroyo, Miguel Berrocal, José Ortega, Xavier Franquesa, Eduardo Chillida Belzunce, Jordi Isern und Carlos García in Frankfurt am Main.

2010 DIE GALERIE präsentiert José Enguídanos‘ erste internationale Einzelausstellung mit rund 50 seiner Werke aus den Schaffensjahren 2002-2009 in Frankfurt am Main.