Jean Dubuffet

1901 Jean Dubuffet wird am 31. Juli 1901 als Sohn eines angesehenen und wohlhabenden Weinhändlers in Le Havre geboren.

1918 Umzug nach Paris und Studium an der Académie Julian, nach sechs Monaten Studienabbruch und daraufhin Fortbildung als Autodidakt.

1922 Erste Begegnung mit André Masson in Paris.

1924 Der Schweizer Kunstkritiker Paul Budry vermittelt ihm das Buch Die Bildnerei der Geisteskranken von Hans Prinzhorn, welches Dubuffets Werk nachhaltig beeinflusst.

1925 Rückkehr nach Le Havre und Arbeit im Familienbetrieb.

1933 Rückkehr nach Paris.

1942 Nunmehr ausschließliche Konzentration auf die Kunst. In seinen Werken verwendet Dubuffet Ausdrucksformen geisteskranker Kinder und Angehöriger primitiver Völker. Er gilt als Hauptvertreter der Art brut, der rohen Kunst.

1944 Erste Einzelausstellung in der Pariser Galerie René Drouin. 1959 Teilnahme an der documenta II und ebenso auf der Documenta III (1964) und der Documenta IV (1968) in Kassel. 1962 Entwicklung der Kunstsprache Hourloupe, in der er Forschungsergebnisse der Molekularbiologie aufgreift, um diese später in aufsehenerregende Skulpturen zu transformieren.

1973 Retrospektive in New York am Guggenheim-Museum.

1985 Jean Dubuffet stirbt am 12. Mai in Paris.